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Am 21. April 1912, einem Sonntag, trafen sich 9 durstige Studenten vom Darmstädter Corps Chattia
im Darmstädter Hof und genossen

Maibowle im April.

So steht es jedenfalls in einem alten Gästebuch der Gastwirtschaft.

Die Maibowle muss "riesig" gewesen sein, denn der Genießer, der auf der Zeichnung der Gästebucheintragung zu sehen ist, nimmt sich neben dem Gefäß recht klein aus.

Seit unserem 175-jährigen Jubiläum im Jahre 2011 ist deshalb der 21. April der Beginn unserer Maibowlensaison.

Das Maikraut zur Bowle stammt damals wie heute vom Modauer Schlossberg. Gepflückt wurde es, wie schon weiland zu Zeiten der alten Modauer Raubritter:

- im Burggraben, südwestseitige Seite des Walls
- bei Vollmond
- von sieben Jungfrauen
- mit silbernen Sicheln.*

* Um nicht gegen § 5 .UWG irreführende Werbung zu verstoßen, sei hier ausdrücklich betont, dass es keine silbernen Sicheln mehr gibt.