Home Unser Gasthaus Modau, rive gauche Saisonales Kontakt Impressum Datenschutz

Jagd und Wild

Schon immer hatte in der Menschheitsgeschichte die Jagd eine besondere Bedeutung. So diente das Erbeuten von Wildtieren in grauer Vorzeit schlicht dem Überleben des homo sapiens.

Welchen Stellenwert das Waidwerk in der frühsten Kunst und in der Religion innehatte, belegen z.B. die Höhlenmalereien von Lascaux, die Verehrung der antiken Jagdgöttin Artemis und des alttestamentarischen "Jägers vor dem Herrn" Nimrod.

In der Feudalzeit hingegen war die Jagd ein Freizeitvergnügen der adeligen Gesellschaft. Man jagte standesgemäß, auf eine uns heute grausam und archaisch erscheinende Art, das Hochwild, d.h. den Hirsch, als den König der Wälder, das urige Wildschwein und, soweit noch vorkommend, das Wisent. Der Wert lag dabei mehr auf den Trophäen als auf dem Wildbret. Das als gering erachtete Niederwild wie Reh, Hase oder Fasan blieb dem "kleinen Mann" als Nahrungsquelle überlassen.

Diese Zeiten liegen glücklicherweise hinter uns. Die Jägerei der heutigen Tage ist in erster Linie Natur- und Artenschutz. Durch Hege und selektive Auslese trägt der Jäger zur Regulierung der Wildbestände bei, die unseren Breiten, da ohne natürliche Fressfeinde, eine unkontrollierte Entwicklung nähmen.

Lassen wir also dem Jäger seine Leidenschaft, sein "Latein" und sein Brauchtum und genießen wir leckere Wildspezialitäten aus seinem Revier.